Veliki Preslav ist ein archäologisches Reservat und eine der Hauptstädte des frühmittelalterlichen Bulgariens (9.–10. Jahrhundert). Hier sieht man die Ruinen einer Festung, von Palästen und Klöstern, die berühmte Runde (Goldene) Kirche und erfährt mehr über die Preslaver Keramikschule sowie das kulturelle Aufblühen unter Zar Simeon I.
Wo es liegt und wie man hinkommt
Die Stadt liegt im Nordosten Bulgariens, nahe Schumen. Am bequemsten ist die Anreise mit dem Auto (Route „Sofia → Weliko Tarnowo → Schumen → Preslaw“) oder als Tagesausflug von Warna/Schumen. Parkplätze befinden sich in der Nähe des Museums und an den Eingängen des Reservats.
Beste Reisezeit
Die beste Zeit ist April–Juni und September–Oktober: mildes Wetter, viel Grün und angenehme Bedingungen für die Erkundung der Ausgrabungen. Im Sommer ist es heißer mit wenig Schatten, und im Winter können einige Wege nach Regen schlammig werden.
Preslavs Merkmal: runder Grundriss, Marmordetails, Ornamente.
Was man sehen sollte (Hauptroute)
Hier befinden sich die wichtigsten Orte, die ein vollständiges Bild von Preslav als Hauptstadt vermitteln — ideal für einen entspannten 2–3-stündigen Rundgang.
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Archäologisches Museum Preslav — eine Sammlung von Keramiken, Inschriften und Schmuck; hier beginnt man den Besuch am besten.
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Festungsmauern und Tore — ein Gefühl für die Dimensionen der Hauptstadt: äußere und innere Stadt.
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Palastkomplex — Gebäudegrundrisse, Palasthöfe, Säulenreste.
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Runde (Goldene) Kirche —
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Klosteranlagen und Werkstätten — Spuren von Skriptorien und der Keramikschule (Kacheln, Ikonen, Ornamente).
ARTIKEL ÜBER BULGARIEN
Kurzer Kontext (warum es bedeutend ist)
Ende des 9. und Anfang des 10. Jahrhunderts war Preslav die kulturelle Hauptstadt des Ersten Bulgarischen Reiches: Hier arbeiteten Schreiber, Übersetzer und Handwerker, die höfische Kultur entwickelte sich, und die Tradition der einzigartigen weißen Preslawer Keramik entstand. Die Denkmäler und Funde zeigen deutlich, wie eine frühmittelalterliche bulgarische Stadt europäischen Maßstabs aussah.
Halbtagesroute
Die beste Reihenfolge, um die Geschichte ohne Eile zu erkunden:
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Archäologisches Museum → 2) Festungstor und innere Stadt → 3) Palastbereich → 4) Runde Kirche → 5) Klosterbereiche (je nach Zeit und Interesse).
Nützliche Tipps
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Schuhe mit gutem Halt: Erdwege und lockerer Stein.
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Wasser und Hut im Sommer: Es gibt wenig Schatten.
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Vor Ort gibt es nur wenige schattige Cafés — planen Sie das Mittagessen in Schumen/unterwegs ein.
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Es gibt Beschilderungen, aber sie sind knapp — das Museum hilft mit Kontext.
Was liegt in der Nähe (leicht kombinierbar)
Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, finden Sie innerhalb von 30–60 Minuten mehrere „Must-See“-Orte:
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Pliska — die erste Hauptstadt (Erdwall, Palastruinen, die Große Basilika).
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Reiter von Madara (UNESCO) — ein Felsrelief, eines der Symbole Bulgariens.
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Schumen — Festung auf dem Plateau und der Naturpark „Schumen Plateau“ mit Aussichten.
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Weliko Tarnowo — wenn Sie eine längere historische Route durch Bulgarien planen.
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